Die Kita Noor ist ein Ort, an dem Kinder sich sicher, geborgen und frei fühlen dürfen. Unsere Räume sind so gestaltet, dass sie zum Spielen, Entdecken, Lernen und Ausruhen einladen. Helle Farben, liebevolle Details und eine ruhige Atmosphäre schaffen einen Ort, an dem sich Kinder sich wohlfühlen und entfalten können.
Ein besonderes Highlight ist unser grosser Spielplatz direkt hinter dem Haus, der exklusiv von der Kita Noor genutzt wird. Hier haben die Kinder viel Platz zum Rennen, Klettern, Spielen und Entdecken. Bewegung an der frischen Luft gehört zu einem wichtigen Teil unseres Alltags.
Neben aktiven Spiel- und Bewegungsphasen legen wir auch grossen Wert auf Ruhe und Entspannung. Dafür steht den Kindern ein Snooze-Zimmer zur Verfügung – ein gemütlicher Rückzugsort, in dem sie zur Ruhe kommen und neue Energie sammeln können.
Regelmässige Waldtage gehören ebenfalls zu unserem Konzept. In der Natur dürfen Kinder ihre Umgebung mit allen Sinnen erleben, kleine Abenteuer entdecken und ein Gefühl für die Umwelt entwickeln.
Zusätzlich integrieren wir Kinderyoga in unseren Alltag. Spielerisch lernen die Kinder dabei, ihren Körper wahrzunehmen, sich zu entspannen und ihre innere Ruhe zu finden.
Ein weiteres Highlight ist unser monatlicher Besuch in der Bibliothek. Dort tauchen die Kinder in die Welt der Bücher ein, entdecken neue Geschichten und fördern spielerisch ihre Fantasie und Sprachentwicklung.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Kita ist die bilinguale Förderung. Die Kinder begegnen im Alltag sowohl der deutschen als auch der englischen Sprache und lernen beide Sprachen ganz natürlich und spielerisch kennen.
Bei uns steht immer eines im Mittelpunkt:
Kinder sollen sich wohlfühlen, lachen, entdecken und einfach Kind sein dürfen.
Mit grosser Freude möchten wir Sie an der Entwicklung unserer neuen Räumlichkeiten teilhaben lassen. Schritt für Schritt entsteht hier ein Ort, der speziell auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet ist, ein Raum zum Lernen, Spielen, Entdecken und Wohlfühlen.
Uns ist es wichtig, Transparenz zu schaffen und Ihnen schon jetzt einen Einblick in das zu geben, was hier wächst. Auf den Fotos sehen Sie wie wir Schritt für Schritt diesen Ort schaffen wollen, in welchem wir die Kinderaugen zum Leuchten bringen wollen.
Im Anschluss an die Fotos, stellen wir Ihnen die einzelnen Bildungsräume vor. Dabei wollen wir auf die jeweiligen Nutzen und Funktionen eingehen und darauf, weshalb diese in der pädagogischen Arbeit besonders wertvoll sind.
Bewegung ist ein grundlegendes Bedürfnis von Kindern und spielt eine zentrale Rolle in der frühkindlichen Entwicklung. Durch Bewegung setzen sich Kinder aktiv mit ihrer Umwelt auseinander, sammeln Lernerfahrungen und entwickeln motorische, kognitive, emotionale sowie soziale Kompetenzen. Frühkindliche Bildungsprozesse sind eng mit körperlicher Aktivität verknüpft, da Kinder über Bewegung Wahrnehmung, Denken und Handeln miteinander verbinden. Eine bewegungsfreundliche Umgebung bildet daher eine wichtige Grundlage für ein gesundes Aufwachsen.
Der Bewegungsraum stellt eine zentrale pädagogische Raumbedingung in unserer Kindertagesstätte dar und leistet einen wesentlichen Beitrag zur ganzheitlichen Entwicklung der Kinder. Als bewusst gestalteter Funktionsraum bietet er den Kindern die Möglichkeit, ihrem natürlichen Bewegungsdrang in einer sicheren und strukturierten Umgebung nachzugehen. Der Bewegungsraum ergänzt die Aussenflächen und stellt insbesondere bei eingeschränkten Wetter oder Platzverhältnissen eine kontinuierliche Bewegungsförderung sicher.
Durch vielfältige Bewegungsangebote wie Klettern, Balancieren, Springen und Rollen sowie durch freies Spiel werden Grob- und Feinmotorik, Körperwahrnehmung und Koordination gezielt gefördert. Darüber hinaus schafft der Bewegungsraum Raum für soziales Lernen. Gemeinsame Bewegungs- und Spielaktivitäten fördern Kooperationsfähigkeit, Rücksichtnahme sowie die Fähigkeit, Regeln auszuhandeln und einzuhalten. Bewegung unterstützt zudem den Abbau von Spannungen und trägt zu einem ausgeglichenen Gruppenklima bei.
Unser Ziel des Bewegungsraums ist es, den Kindern einen aktiven Raum zu bieten, in dem sie ihre motorischen Fähigkeiten entfalten, soziale Kompetenzen stärken und Freude an Bewegung erleben können.
Ruhe und Rückzug sind für Kinder im Kita-Alltag ebenso wichtig wie Bewegung und Aktivität. In der frühkindlichen Entwicklung benötigen Kinder Phasen der Entspannung, um Erlebnisse zu verarbeiten, Reize zu regulieren und ihr emotionales Gleichgewicht zu stabilisieren. Unterschiedliche Altersstufen und individuelle Bedürfnisse erfordern dabei differenzierte Möglichkeiten der Erholung.
Die Ruheoase stellt daher ebenfalls eine zentrale pädagogische Raumbedingung in unserer Kindertagesstätte dar und bietet den Kindern eine bewusste Rückzugsmöglichkeit abseits des aktiven Gruppenalltags. Als separater, ruhig gestalteter Funktionsraum – unabhängig vom Schlafraum – ermöglicht sie insbesondere jenen Kindern, die altersbedingt keinen Mittagsschlaf mehr halten, sich während der Mittagszeit oder im Tagesverlauf zu entspannen und zur Ruhe zu kommen.
Der Raum ist übersichtlich, reizarm und kindgerecht gestaltet und schafft eine Atmosphäre von Sicherheit und Geborgenheit. In der Ruheoase können die Kinder ruhige Tätigkeiten ausüben, entspannen oder sich für kurze Zeit zurückziehen. Dadurch wird die Selbstregulation gefördert, emotionale Spannungen können abgebaut werden und es entsteht ein ausgeglichenes Gruppenklima.
Unser Ziel der Ruheoase ist es, den Kindern einen Rückzugsraum zu bieten, in dem sie Ruhe finden, sich erholen und ihr inneres Gleichgewicht stärken können.
Kreatives Tun und gestalterisches Ausdrucksvermögen sind zentrale Lernprozesse im frühen Kindesalter. Kinder entwickeln über Malen, Basteln, Gestalten und Experimentieren ihre Wahrnehmung, Fantasie und Feinmotorik. Kreative Aktivitäten fördern zudem emotionale Ausdrucksfähigkeit, Selbstwahrnehmung und Selbstwirksamkeit und tragen zu einer ganzheitlichen Entwicklung bei.
Unser Atelier stellt durchaus eine zentrale pädagogische Raumbedingung in unserer Kindertagesstätte dar und bietet den Kindern einen speziell gestalteten Raum, in dem sie sich gestalterisch und experimentell entfalten können. Als funktionaler Kreativraum ermöglicht das Atelier den Kindern, Materialien und Techniken auszuprobieren, eigene Projekte zu entwickeln und kreative Prozesse selbstständig oder in Gruppen zu gestalten.
Der Raum ist übersichtlich, altersgerecht und vielfältig ausgestattet, sodass Kinder unterschiedliche Ausdrucksformen wie Malen, Zeichnen oder Basteln nutzen können. Das Atelier unterstützt sowohl individuelles als auch soziales Lernen: Kinder tauschen sich aus, inspirieren sich gegenseitig und entwickeln Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten. Gleichzeitig werden Feinmotorik, Konzentration und Ausdauer gezielt gefördert.
Unser Ziel ist es, den Kindern mit dem Atelier einen anregenden Raum zu bieten, in dem sie ihre Kreativität entfalten, künstlerische Ideen umsetzen und Freude am Gestalten erleben können.
Auch konstruktives Spielen wie Bauen, Konstruieren und Stapeln ist ein zentraler Lernprozess in der frühkindlichen Entwicklung. Kinder entwickeln dabei räumliches Denken, Problemlösefähigkeiten, Kreativität und Feinmotorik. Gleichzeitig fördert das konstruktive Spiel soziale Kompetenzen, da Kinder beim gemeinsamen Bauen kooperieren, Ideen austauschen und Lösungen gemeinsam entwickeln. Konstruktive Tätigkeiten unterstützen ausserdem Ausdauer, Konzentration und Selbstwirksamkeit.
Unser Konstruktionsraum stellt eine pädagogische Raumbedingung in unserer Kindertagesstätte dar weil wir den Kindern einen speziell gestalteten Funktionsraum bieten, in dem sie ihre konstruktiven Fähigkeiten entfalten können. Der Raum ist übersichtlich, altersgerecht und vielfältig ausgestattet, sodass Kinder mit unterschiedlichen Materialien wie Bausteinen, Stecksystemen, Schienen oder Konstruktionssets experimentieren können.
Im Konstruktionsraum werden sowohl individuelles als auch gemeinschaftliches Lernen gefördert: Kinder planen eigene Bauprojekte, probieren Lösungswege aus und tauschen sich beim gemeinsamen Konstruieren über Ideen aus. Dabei entwickeln sie räumliches Vorstellungsvermögen, Problemlösungsstrategien, Feinmotorik, Konzentration und Ausdauer.
Unser Ziel des Konstruktionsraumes ist, den Kindern einen Raum zu bieten, in dem sie kreativ bauen, Lösungen ausprobieren und soziale Kompetenzen entwickeln können.
Die Bedeutung des Rollenspiels und des symbolischen Spiels ist ebenfalls ein zentraler Lernprozess im frühen Kindesalter. Kinder setzen sich dabei mit Alltagssituationen, Rollenbildern und sozialen Regeln auseinander. Durch das Nachahmen, Erfinden und Gestalten von Szenarien entwickeln sie Sprachkompetenz, Sozialverhalten, Empathie, Vorstellungskraft und Problemlösefähigkeiten. Rollenspiele fördern zudem emotionale Ausdrucksfähigkeit, Selbstwahrnehmung und Selbstwirksamkeit und tragen zu einer ganzheitlichen Entwicklung bei.
Der Rollenspielbereich stellt dadurch ebenfalls eine zentrale pädagogische Raumbedingung in unserer Kindertagesstätte dar und bietet den Kindern Raum, in dem sie Szenarien aus dem Alltag nachspielen, eigene Geschichten erfinden und soziale Rollen erproben können. Der Raum ist altersgerecht eingerichtet, übersichtlich und vielseitig ausgestattet, sodass Kinder verschiedene Spielwelten gestalten können, z. B. „Haushalt“, „Geschäft“, „Arztpraxis“ oder frei erfundene Fantasiewelten.
Im Rollenspielbereich werden sowohl individuelles als auch gemeinschaftliches Lernen gefördert: Kinder übernehmen Rollen, planen Spielhandlungen, verhandeln Regeln und kooperieren miteinander. Dabei werden Sprache, Kreativität, soziale Kompetenz und Konfliktlösungsfähigkeiten gezielt entwickelt.
Das Ziel des Rollenspielbereich ist es, den Kindern den Raum zu bieten, in welchem sie ihre Fantasie entfalten, soziale Rollen erproben und gemeinsam kreative Szenarien gestalten können.
So entsteht durch unsere durchdachten Bildungsräume ein Umfeld, das Geborgenheit schenkt, Entwicklung auf eine spielerische Art und Weise fördert und den Kindern vielfältige Möglichkeiten bietet, ihre Welt mit Neugier und Freude zu entdecken.
